Norwegen: Fotograf knipst extrem seltenes weißes Baby-Rentier

Norwegen: Fotograf knipst extrem seltenes weißes Baby-Rentier

Der 24-jährige Mads Nordsveen muss seinen Augen kaum getraut haben, als plötzlich ein schneeweißes Baby-Rentier vor ihm stand. Der Norweger war mit einigen Freunden zum Wandern im Norden Norwegens. Er selbst war auf der Suche nach Fotomotiven, als er in den Bergen das “wundervolle kleine Wesen” entdeckte. Doch statt wegzulaufen oder Scheu zu zeigen, blieb das Tier ganz ruhig. 

“Es kam sehr nah an mich heran und schaute mir direkt in die Augen”, berichtet der Fotograf. Das Rentier sei total entspannt, als es bemerkte, dass auch sein menschliches Gegenüber ganz ruhig blieb. “Es war fast so, als wenn es für die Kamera posierte”, sagt der 24-Jährige zu seiner außergewöhnlichen Begegnung. Es sei ein Moment wie im Märchen gewesen.

“Habe dieses kleine Rentier getroffen. Im Schnee war es kaum zu sehen!”

Doch wo waren eigentlich die Eltern des Baby-Rentiers? Nordsveen erklärte der Nachrichtenagentur “Caters News”, dass die Mutter erst nach einigen Minuten zwischen ein paar nahegelegenen Bäumen hervorkam. Aber es passierte nichts. Ihr Nachwuchs lief noch ein bisschen im Schnee umher, bis es sich auf den Weg zurück zu seiner Mutter machte. Der Fotograf postete insgesamt fünf seiner Fotos auf Instagram. Dazu schrieb er: “Habe dieses kleine Rentier in Nord-Norwegen getroffen. Im Schnee war es kaum zu sehen!”

Sein Post sammelte an nur einem Tag knapp 20.000 Likes und wurde hundertfach kommentiert.

Weiße Rentiere sind extrem selten. Normalerweise haben Rentiere braune Fellfarbe. Ein genetische Mutation kann aber zu weißem Fell führen. Im Schnee sind die raren Tiere so sehr gut getarnt – anders als im Wald. Das Tier ist allerdings kein Albino-Tier. Das ist deutlich an den dunkelgefärbten Augen zu erkennen.

Quelle: Caters News